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Vision

Open Locker ermöglicht Menschen Zugang zu physischen Ressourcen, die ihnen sonst aufgrund von Kosten, Entfernung oder fehlender Infrastruktur nicht zur Verfügung stünden. Das Projekt entstand mit einem besonderen Blick auf junge Menschen, sozial benachteiligte Menschen und ländliche Regionen, ist aber nicht auf einzelne Zielgruppen oder Anwendungsfälle beschränkt.

Open Locker wurde als offene, quelloffene Infrastruktur unter der Prämisse „Public Money, Public Code“ gegründet. Diese Herkunft legt nicht fest, wie das Projekt künftig finanziert wird. Ein optionaler Managed Service soll die Weiterentwicklung des offenen Kerns nachhaltig finanzieren und günstiger als marktübliche Angebote bleiben.

  • Erschwinglichkeit vor Funktionsfülle: Hardware, Betrieb und Nutzung sollen so günstig wie möglich bleiben.
  • Vertrauen als Grundlage: Sicherheit, Datenschutz, Zuverlässigkeit und die Nachvollziehbarkeit von Aktionen haben Vorrang.
  • Einfache Nutzung: Der Zugang soll für Jung und Alt verständlich sein und langfristig nicht von einem eigenen Smartphone abhängen.
  • Offenheit und Datenhoheit: Self-Hosting, europäischer Datenschutz, offene Schnittstellen und freie Hardwarewahl verhindern Abhängigkeiten.
  • Nachrüsten statt ersetzen: Bestehende, unsmarte Schränke sollen kostengünstig smart gemacht werden können.
  • Ein stabiler Kern, viele Anwendungen: Optionale Module und Integrationen sollen Mietschränke, kurzfristige Nutzung, Abholung, Direktvermarktung, Gegenstandsverleih und weitere Anwendungsfälle ermöglichen.

Ein Beitrag führt Open Locker in die richtige Richtung, wenn er den Zugang zu Ressourcen erweitert oder vereinfacht, die Gesamtkosten niedrig hält und die Grundlagen aus Sicherheit, Datenschutz, Zuverlässigkeit und Nachvollziehbarkeit schützt. Er sollte den offenen Kern stärken, ohne alle Betreiber mit den Kosten einzelner Sonderfälle zu belasten.

Open Locker soll kein vollständiges ERP-, Warenwirtschafts- oder Verleihsystem, kein Überwachungswerkzeug und kein geschlossenes Ökosystem werden. Es beteiligt sich nicht an einem kostentreibenden Enterprise-Feature-Wettlauf.

Erfolg bedeutet, dass unabhängige Organisationen Open Locker dauerhaft einsetzen und selbst betreiben können, bestehende Schränke ohne Herstellerbindung nachrüsten und damit Projekte verwirklichen, für die kommerzielle Alternativen zu teuer wären. Eine aktive Community und ein tragfähiger Managed Service sichern die Weiterentwicklung des offenen Kerns.

Die vollständige zweisprachige Fassung steht in VISION.md.